Jeder Mensch ist kreativ. Oftmals wird diese besondere Fähigkeit als “Gabe” oder “Talent” abgeschrieben, viel mehr ist es eine Herangehensweise. Und das heißt, jeder kann es lernen! Umso wichtiger ist Kreativität bereits in der Kindheit mitzugeben und zu fördern. Denn: Aus kreativen Kindern werden kreative Erwachsene. Sie sind neugierig, fantasievoll und denken produktiv – das zahlt sich aus!

Was bedeutet “Kreativität”?

Kreativität ist in erster Linie ein Geisteszustand, die Art und Weise Neues und Unbekanntes zu betrachten. Sie ist die Grundlage aller Schaffenskraft und jeder Idee. Kreativität ist gar nichts, was vom Himmel fällt: Sie lässt sich fördern. Sie findet in vielen Bereichen Platz: in der Kunst, aber auch in der Musik, Wissenschaft oder in Sport ist sie wiederzufinden. Als Eltern solltet Ihr früh genug die Kreativität der Kinder fördern, öffnet ihnen die Welt der Fantasie und gibt ihnen die Freiheit, sich in allen Bereichen zu entfalten.

Wie lernen Kinder Kreativität?

Die spielerische Auseinandersetzung mit verschiedenen Gegenständen und Materialien, wie Holzstücken, Steinen, Papier oder Stoffen beflügelt die kindliche Kreativität. Vieles davon lässt sich schon zu Hause finden, oder Ihr macht einen Spaziergang durch die Natur und sammelt interessante Dinge und ganz nebenbei spannende Eindrücke. Ergänzt durch verschiedene Farben, Texturen und Formen regt es das Gehirn an und fördert ungewöhnliche Ideen. Ob musizieren, basteln oder zeichnen, Kinder müssen nicht hochintelligent sein, um erfinderisch zu sein. Es braucht bloß interessantes Material, das erkundet werden kann.

Kinder richtig fördern

Im kreativen Prozess ist nicht Perfektion das Ziel, im Vordergrund steht das Ausprobieren, losgelöst von Erwartungen und Regeln. Entscheidend ist, Kindern die Freiheit zu geben, Dinge auch mal anders zu machen, ihre Ideen zu unterstützen und sie darin zu bestärken! Die Aufgabe der Eltern besteht lediglich darin die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu zählt auch der richtige Umgang mit Niederlagen und Frustration. Läuft etwas mal nicht nach Plan, ist es wichtig, auch diesen Gefühlen Raum zu geben, denn das gehört ebenso zum kreativen Prozess wie Erfolgserlebnisse.
Nehmt Euch doch Mal eine künstlerische Auszeit und probiert etwas Neues aus.