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Rauhnächte

Rauhnächte stehen für die zwölf “heiligen Nächte” zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag. Sie starten symbolisch am 24.12. um 00.00 Uhr und enden am 5. Januar um 23:59 Uhr. Ihnen wird im europäischen Brauchtum eine besondere Bedeutung zugemessen.

Zeitreise durch die Vergangenheit: Wo haben die Rauhnächte ihren Ursprung?

Um die Rauhnächte ranken sich viele Mythen. Der Begriff „Rauhnächte“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“ (haarig, pelzig) ab – damit ist das Aussehen der Dämonen gemeint, die zu dieser Zeit ihr Unwesen treiben. Der Ursprung der Rauhnächte ist bis auf die Keltenzeit zurückzuführen. Die Differenztage zwischen Sonnenjahr (354) und Mondjahr (365) sind von den Kelten als besondere Zeit angesehen worden, in welcher alle Kräfte der Natur ausgesetzt sein sollen und die Tore zur anderen Welt offenstehen.

Die zwölf heiligen Nächte stehen für die zwölf Monate des kommenden Jahres, das heißt der erste Tag der Rauhnacht steht für den Januar 2021, der zweite für Februar und so weiter. Während dieser Zeit soll man besonders auf seine Träume achten, laut den Mythen gehen alle Träume im jeweils dazugehörigen Monat in Erfüllung.

Rauhnächte kreativ mit Christina Vedar erleben

Auch in diesem Jahr finden Rauhnachtsrituale statt, die täglich in einem Tagebuch festgehalten werden können. Als Vorbereitung auf die Rauhnächte können Altlasten beseitigt werden:
• Schulden beglichen
• Aufräumen
• offene Rechnungen zahlen
• Ausgeliehenes zurückgeben
• Räucherwerk besorgen und noch vieles mehr.

Kunsttherapeutin Christina Vedar organisiert jedes Jahr aufs Neue spezielle Aufrufe rund um die Rauhnächte. In diesem Jahr gibt es eine Verlosung und als Gewinn dürfen sich zwei Teilnehmer auf ein rundum Rauhnachts-Paket  freuen, welches alle wichtigen Materialien beinhaltet, die während der einzelnen Tage benötigt werden

Falls Ihr mehr über die Themen der diesjährigen Rauhnächte erfahren möchtet, schaut doch einfach auf ihrem Instagram-Profil vorbei.

 

Steintierchen

Atemberaubende Kunstwerke entstehen mit Acryl: Farben wirken viel lebendiger, halten länger und fast jeder Untergrund kann damit bemalt werden. Mittlerweile haben viele Menschen das Bemalen von Steinen für sich entdeckt und es ist zu ihrer Lieblingsbeschäftigung geworden. Die Inspiration nehmen sie sich direkt von der Natur. In unserem Blog zeigen wir Euch woher dieser Trend stammt und wie man die Steine vor dem Bemalen vorbereitet. 

 

Woher stammt dieser Trend?

Acrylstifte treffen den Zeitgeist – es handelt sich dabei um einen neuen Trend, der seinen Ursprung in den USA hat. Bekannt ist der Trend unter dem Namen “painted rocks“. Die Kunstwerke sollen Freude bereiten und reisen, im besten Fall von Ort zu Ort. Mittlerweile hat dieser Trend auch Deutschland erreicht und man kann an vielen Orten die Kunstwerke betrachten. Ihr habt bestimmt schon mal beim Spaziergang im Wald den einen oder anderen bemalten Stein entdeckt. Wenn Ihr Malerei mit Acryl – im besten Fall auf Steinen – für Euch entdeckt habt, dann solltet Ihr Euer Talent mit der Welt teilen, indem Ihr Eure Kunstwerke einfach auf dem Weg auslegt!

 

Steine vor dem Bemalen richtig vorbereiten

Idealerweise eignen sich Steine, welche man am Meer, am Fluss oder am See einsammelt. Da nicht jeder den Vorteil hat direkt am Meer zu leben, finden sich auch gute Steine auf Feldern oder sammelt diese bei Euren nächsten Meer-Besuch einfach am Strand ein. Die Steine sollten möglichst rund und glatt sein. Bevor es ans Werk geht, sollten die Steine von Schmutz befreit und mit Wasser abgewaschen werden. Am besten sollte man sich bei der Reinigung eine Bürste zur Hand nehmen. Nachdem Du Deine Farben zusammengestellt und ein Motiv ausgesucht hast, ist es an der Zeit Deine Vision auf den Stein zu bringen! Wir empfehlen Dein Kunstwerk wasserfest zu machen, indem Du einfach Sprühlack oder Seidenlack drüberziehst. In unserem nächsten Blogbeitrag erklären wir Euch Schritt-für-Schritt, wie Ihr Mandala Motive auf Steine malt.

Viel Spaß beim Kreieren!